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Pelletspreise und Versorgungssicherheit

Eine Information von proPellets Austria                             www.propellets.at

Pellets - ein preisstabiler Brennstoff

 

Grafik 1 zeigt, wie sich die durchschnittlichen Jahrespreise für Pellets und für Heizöl seit dem Jahr 2000 entwickelt haben. Sie zeigt, dass die Pelletpreise im Verlauf der vergangenen neun Jahre nur relativ geringe Preisschwankungen aufwiesen. Nur im Jahr 2006 kam es gegenüber dem Jahr 2005 zu einem deutlichen Preisanstieg. In den darauf folgenden beiden Jahren Grafik 1 zeigt, wie sich die durchschnittlichen Jahrespreise für Pellets und für Heizöl seit dem Jahr 2000 entwickelt haben. Sie zeigt, dass die Pelletpreise im Verlauf der vergangenen neun Jahre nur relativ geringe Preisschwankungen aufwiesen. Nur im Jahr 2006 kam es gegenüber dem Jahr 2005 zu einem deutlichen Preisanstieg. In den darauf folgenden beiden Jahren sank der Pelletpreis allerdings wieder kontinuierlich ab und liegt heute praktisch auf derselben Höhe wie vor neun Jahren.

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Pellets sind im Frühjahr am Günstigsten

 

Wie Grafik 2 zeigt, weisen Pelletpreise eine charakteristische jahreszeitliche Schwankung auf. Im Frühjahr sind Pellets immer am Günstigsten, weil die Produzenten bemüht sind, die Kunden zur vorzeitigen Einlagerung der Ware zu bewegen. Dadurch ersparen sich die Pelletproduzenten Lagerkosten. Eine Ersparnis, die an den Kunden weitergegeben wird. Im Allgemeinen liegt der Winterpreis um 10 – 15 % über dem Einlagerungspreis im Frühjahr. Je nach Marktlage kann dieser Unterschied auch noch höher ausfallen. Es lohnt sich also im Frühjahr einzulagern.

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In Österreich können derzeit doppelt soviele Pellets erzeugt werden, wie im Inland benötigt

 

In Österreich werden Pellets an 23 Produktionsstandorten, überwiegend von mittelständischen Betrieben hergestellt. Diese liegen über alle Bundesländer verstreut (außer Wien und Burgenland) und bieten eine verlässliche Nahversorgung mit Pellets. Die Produktionskapazität der bestehenden Produktionsanlagen liegt zu Jahresbeginn 2009 bei rund 1 Million Tonnen pro Jahr. Dem gegenüber liegt der inländische Bedarf bei rund 500.000 Tonnen pro Jahr. Deshalb ist Österreich derzeit Nettoexporteur von Pellets.


Orientieren sich die Pelletpreise am Ölpreis?

 

Wie man anhand der Grafik 1 sehen kann, haben sich die Pelletpreise immer wieder gegenläufig zu den Ölpreisen entwickelt. So sanken die Pelletpreise zwischen dem Jahr 2002 und 2005 trotz steigender Ölpreise. Auch zwischen 2006 und 2008 sanken die Pelletpreise trotz der exorbitanten Preissteigerung bei Heizöl.
Für die Pelletproduktion wird praktisch keine fossile Energie benötigt. Die meisten großen Pelletproduktionsanlagen in Österreich sind mit Ökostromkraftwerken kombiniert. In den Kraftwerken wird die in den Sägewerken anfallende Rinde verbrannt und in Strom und Wärme umgewandelt. Diese Wärme wird für die Trocknung des Sägemehls für die Pelletproduktion genutzt. Nur für die Holzernte und für den Transport von der Produktionsstätte zum Kunden sind Mineralölprodukte notwendig. Deswegen haben Ölpreissteigerungen keinen unmittelbaren Einfluss auf die Produktionskosten von Pellets. Nur die Lieferkosten können durch Ölpreissteigerungen gewissen Erhöhungen unterworfen sein.
Die Pelletpreise ergeben sich durch das Wechselspiel von Angebot und Nachfrage. Auf Grund der großen Zahl der Produzenten sorgen ein intensiver Wettbewerb wie auch die preisbewussten Kunden dafür, dass es zu einer marktgerechten Preisbildung kommt.


Wird es auch in Zukunft genügend Pellets geben

 

Expertenschätzungen zufolge können  allein aus dem Angebot an Sägenebenprodukten wie Sägespänen und Hackschnitzeln aus der österreichischen Sägeindustrie bis zu zwei Millionen Tonne Pellets pro Jahr hergestellt werden. Auch die Nutzung von Durchforstungsholz als Rohstoff für die Pelletproduktion ist problemlos möglich. Derzeit wird in Österreichs Wäldern 30 % weniger Holz geerntet als jährlich nachwachsen. Damit ist die Rohstoffversorgung für die Herstellung von Pellets auch langfristig gesichert.


Wie werden sich die Preise weiter entwickeln?

 

Die Vergangenheit hat gezeigt, dass die Pelletpreise wesentlich geringeren Schwankungen unterworfen waren als die Ölpreise. Durch die Verwendung kostengünstiger Sägenebenprodukte liegt der Pelletpreis heute auf einem sehr niederen Niveau. Der sukzessive Einsatz von Rohstoffen, die etwas kostspieliger sind als Sägemehl, kann in den kommenden Jahren aber auch bei Pellets zu Preissteigerungen führen: Sägehackgut, aber auch Durchforstungsholz sind etwas kostspieliger als Sägemehl und müssen außerdem vor der Produktion zerkleinert werden. Die Zusatzkosten, die sich daraus ergeben, liegen bei 10 – 15 % bezogen auf die aktuellen Endkundenpreise.

 

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